Kostenlose Fahrsicherheitstrainings für Fahrräder und E-Bikes

Mühelos enorme Steigungen hochradeln und auch nach vielen Kilometern völlig entspannt am Ziel ankommen. Ein Traum den Pedelecs/ E-Bikes wahr machen können.

Doch wer sich ein elektrisch unterstütztes Fahrrad zulegt, unterschätzt dabei oft die Situation. Wie schnell und sicher kann ich bremsen? Kann ich andere gut überholen? Welche Wirkung habe ich durch die gewonnene Geschwindigkeit und das eventuell dadurch gewachsene Selbstvertrauen?

Die Verkehrswacht Mainz bietet hierzu kostenlose Sicherheitstrainings an. Unter folgender Adresse finden Sie die wichtigsten Informationen hierzu: https://verkehrswacht-mainz.de/sicherheitstraining/fahrrad-pedelec.asp

Sollte Mainz zu weit weg sein, fragen Sie doch einmal bei Ihrer Verkehrswacht vor Ort nach.

Radentscheid Koblenz ist gestartet

In Koblenz kamen am 3. September 100 Radfahrende auf dem Zentralplatz zusammen, um den ersten Radentscheid in Rheinland-Pfalz auf den Weg zu bringen. Andreas Geers, der Landesvorsitzende des ADFC Rheinland-Pfalz sprach ein Grußwort und wünschte dem Aktionsbündnis, in dem sich mehrere Umweltverbände zusammen geschlossen haben, viel Erfolg. Bis Ende des Jahres will der Radentscheid Koblenz 4.500 Unterschriften sammeln – das ist die Voraussetzung dafür, dass sich der Stadtrat mit den Forderungen beschäftigen muss. Die Stadt kann sie entweder annehmen oder ablehnen – im zweiten Fall folgt dann ein Bürgerentscheid, bei dem alle Wahlberechtigten der Stadt an die Urne gebeten werden.

Mehr Informationen und die Forderungen im Details sind hier zu finden: http://radentscheid-koblenz.de/

SattelFest in Speyer

Am 13. September 2020 läd das Sattelfest Familien und Hobbyradler zu einer Radtour in Speyer und Umgebung ein.

Meldet euch einfach online unter https://sattelfest-speyer.de an und macht bei der Tombola mit: Hauptpreis ist ein Fahrrad! Außerdem könnt ihr beim Sattelfest vor Ort das neue Lastenrad von #inSPEYERed austesten.

Anmelden und Weitersagen!

Verkehrswende in Landau

Im August trafen sich auf Vermittlung von Erhardt Vortanz (ADFC Germersheim) der Landesvorsitzende Andreas Geers mit dem Beigeordneten und Verkehrsdezernenten Lukas Hartmann in Landau zur Besichtigung verschiedener Verkehrsinfrastrukturprojekte. Dabei ging es sowohl um bereits für Radfahrende umgesetzte Maßnahmen, als auch um zukünftige Projekte im Rahmen des Mobilitätskonzeptes.
Schnell wurde bei der Rundfahrt sichtbar, dass Landau bereits eine ganze Menge zur Verbesserung für Radfahrende getan hat. An vielen Stellen hat sich die Sicherheit verbessert, es gibt breite Fahrspuren und übersichtliche Kreuzungen zum Abbiegen. Fahrradstraßen ergänzen diesen Komfortzuwachs noch weiter.


Darüber hinaus liegen noch große Investitionen und Instandhaltungen vor den städtischen Planungsämtern. Für jeden Einwohner Landaus will die Stadt künftig 36 € für den Radverkehr im Jahr ausgeben. Im städtischen Haushalt sind jährlich 400 T€ für Radverkehrsmaßnahmen eingestellt. Aus Bundesmitteln sollen 7 Millionen € bis 2024 verwendet werden, weitere 9 Millionen € werden bis 2024 bereitgestellt.
Übereinstimmend stellten Andreas Geers und Erhardt Vortanz fest, dass das künftige Verkehrswendekonzept bereits erkennbar ist und weitreichende Entwicklungen für den Radverkehr bevorstehen. Damit wird auch klar, dass Landau unter den Mittelstädten in Rheinland-Pfalz die Spitzenposition einnimmt.

Sonnenmarkt – Meile der Nachhaltigkeit

Die Stadt Mainz veranstaltet seit einigen Jahren den Sonnenmarkt. Bisher wurden die Vielzahl von Aktionsständen vor dem Theater und rund um das Gutenbergdenkmal aufgebaut.

2020 ist alles etwas anders. Auf einer Meile der Nachhaltigkeit werden vom Bischhofsplatz bis zum Fastnachtsbrunnen die Stände zu finden sein. Wir, vertreten durch den ADFC Mainz-Bingen, sind wir in den Jahren zuvor, mit dabei. Neben einem Infostand bieten wir die Fahrrad-Codierung an, eine Präventionsmaßnahme in Sachen Diebstahlschutz.

Bei Interesse bitten wir Sie, neben dem Fahrrad, folgende Dokumente mitzubringen: Kaufbeleg, Personalausweis und ggf. Schlüssel zum Abmontieren von Akkus oder sonst. Zubehör.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internet-Seite des ADFC Mainz-Bingen (http://www.adfc-mainz.de/cms_select.php?ID=803) oder wenden Sie sich an uns über das dort hinterlegte Kontaktformular.

Für die Maßnahmen gelten die Vorgaben der an diesem Tage gültigen Corona-Verordnung. Bitte daher Maske mitbringen und am Stand tragen. Den genauen Standort werden wir noch bekanntgeben. Die Stadt Mainz ist noch in der Aufstellungsplanung.

Radentscheid Koblenz in Vorbereitung

Nicht erst die Coronakrise macht es in Koblenz überall sichtbar: Immer mehr Menschen steigen aufs Rad – und verzweifeln schier über die schlechte Radinfrastruktur in der autodominierten Stadt. Auch beim Fahrradklimatest des ADFC bildet Koblenz regelmäßig das Schlusslicht unter den Großstädten im Land. Jahrelange Bemühungen, seien es Eingaben, offene Briefe, Gespräche und Straßenproteste vieler Umweltverbände, Radinitiativen und Einzelpersonen, bringen bislang keine spürbare Besserung. So haben sich jetzt zahlreiche Organisationen und  Radaktive zu einer unabhängigen Verkehrswende-Initiative zusammengetan. Unter dem Titel „Radentscheid Koblenz“ soll bis Anfang September ein umfangreiches Bürgerbegehren erarbeitet und in die Wege geleitet werden, das dann nach Erreichen der gesetzlich notwendigen Unterschriftenzahl von knapp 4 400 Wahlberechtigten dem Koblenzer Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt wird.

Foto: ADFC

Die nächsten Termine stehen schon fest: Aktiventreffen sind am Dienstag, 28.7., um 18 Uhr und am Donnerstag, 6.8.2020, um 18:30 Uhr (dann nach der Critical Mass). Sie finden coronabedingt im Freien und unter strikter Beachtung der Hygieneregeln auf dem Gartengelände der Hobbygärtner Moselweiß am Unterbreitweg statt. Themen werden u.a. die Öffentlichkeitsarbeit, die Gewinnung von Sponsoren, das Stadtradeln und die Diskussion des zu erarbeitenden verkehrspolitischen Forderungskataloges sein. Alle Interessenten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen, der Weg ist vom Bahnhof Moselweiß gut ausgeschildert. Für den 3. September ist eine große Auftaktveranstaltung in der Innenstadt ins Auge gefasst. Weitere Infos gibt es bei: Egbert Bialk, Tel. 0261-942496, Mail: e.bialk@t-online.de.

Ab Juli wieder geführte Fahrradtouren

In einer Videokonferenz hat sich der Landesvorstand, gemeinsam mit Aktiven aus Rheinland-Pfalz, dafür ausgesprochen ab Juli wieder Touren anzubieten.

Die aktuelle Coronaverordnung sowie die vom Robert-Koch-Institut empfolenen Hygienemaßnahmen sind dabei selbstverständlich zu beachten, damit Sie und wir weiterhin gesund bleiben.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und tolle gemeinsame Erlebnisse. Die einzelnen Touren finden Sie auf den Internetseiten der Kreisverbände und zum Teil im Veranstaltungsportal des ADFC: https://touren-termine.adfc.de/

Besetzung der Landesgeschäftsstelle

Die Landesgeschäftsstelle ist ab sofort wieder mittwochs und freitags besetzt. An der anderen Wochentagen sind wir dennoch unter den üblichen Rufnummern und per E-Mail erreichbar.

Planen Sie uns persönlich zu besuchen, bitten wir freundlichst darum uns vorher anzurufen um sicher zu gehen, dass wir Ihnen wirklich bei Ihrem Anliegen helfen können.

Bett+Bike: Radtourismus nach dem Restart

Radtourismus in Deutschland nimmt wieder Fahrt auf. Seit Mitte Mai können Unterkunftsbetriebe und Gaststätten in Rheinland-Pfalz sowie in Hessen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen wieder öffnen. Darunter auch die zahlreichen Bett+Bike-Gastbetriebe, die sich spezielle auf die Bedürfnisse von Radgästen eingestellt haben und diese nun auch wieder willkommen heißen können.

Einen sehr guten Reisebericht auch in Corona-Zeiten bietet Sebastian Kisters in seiner Radtour von Frankfurt nach Holland. Die erste Etappe bringt Ihn entlang des Rheins über Eltville nach Rüdesheim und übernachtet natürlich standesgemäß in einem der 5300 Bett+Bike- Gastbetriebe in Deutschland, dem „Breuer’s Rüdesheimer Schloss“, in dem er sehr gut aufgenommen wird. Der Hessische Rundfunk und die Tagesthemen berichten über seine Erfahrungen seiner Tour:

https://www.ardmediathek.de/ard/video/tagesthemen/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3RhZ2VzdGhlbWVuLzBhZDRjZWEyLTQ0ODgtNGZkNi1hM2Y4LTFlYWZiMzFmOGZkMA/

https://www.hr1.de/programm/radab-hr-reporter-radelt-nach-holland,audio-kisters-1-100.html

Wer selbst mit dem Rad starten möchte, sollte sich unbedingt bei den Unterkünften erkundigen, ob sie tatsächlich geöffnet haben und noch freie Kapazitäten zur Verfügung stehen: www.bett+bike.de . Weitere Informationen rund um das Thema Radreisen finden Sie auch beim ADFC unter https://www.adfc.de/artikel/tipps-und-empfehlungen-fuer-radausfluege-und-radreisen/

Wir wünschen gute Fahrt und bestes Wetter!!

ADFC Rheinland-Pfalz – Mehr Platz für Menschen

P R E S S E M E L D U N G

Mainz, im April 2020

ADFC Rheinland-Pfalz – Mehr Platz für Menschen

Offener Brief: Mehr Platz für alle, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind

Der ADFC Rheinland-Pfalz fordert landesweite Vorgaben zur schnellen und rechtssicheren Einrichtung von Rad- und Gehwegen, die auch den Forderungen und Empfehlungen der Pandemievorschriften entsprechen.

Sehr geehrter Herr Minister Volker Wissing,

die Covid-19 Pandemie und die Kontaktbeschränkungen verändern die persönliche Mobilität aller Menschen in Deutschland deutlich. Während der private Autoverkehr stark zurückgegangen ist, sind – auch der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers folgend – immer mehr Menschen auf dem Rad und zu Fuß unterwegs. Für diese spürbaren Veränderungen der Verkehrsmittelwahl ist die Raumaufteilung auf der Straße jedoch nicht ausgelegt. Damit der empfohlene Sicherheitsabstand auf der Straße eingehalten werden kann, braucht es daher dringend eine schnelle Veränderung der Aufteilung des Straßenraums.

Bürgerinnen und Bürger, die jetzt aufs Rad umsteigen, brauchen leicht zu findende und sichere Wege. Auch zu Fuß gehende Menschen brauchen dringend mehr Platz auf den Gehwegen, um den Sicherheitsabstand einhalten zu können. Nur so können notwendige Wege sicher zurückgelegt werden. Auch wenn die Verantwortung für die Umsetzung auf kommunaler Ebene liegt, geht es nicht ohne die Landespolitik – es geht nicht ohne Sie und Ihren Beitrag! Sie als Minister für Verkehr können den Kommunen mit entsprechenden Leitfäden, gesetzlichen Rahmenbedingungen und finanzieller Beschleunigung helfen.

Wir bitten Sie daher: Setzen Sie sich dafür ein, dass Kommunalverwaltungen schnell und einfach ein rad- und fußverkehrsfreundliches Wegenetz innerhalb und zwischen den Kommunen einrichten können. Schaffen Sie die regulatorischen Rahmenbedingungen, damit Straßen schnell und unproblematisch umgestaltet werden können.

Geben Sie Rheinland-Pfalz das Signal, dass Verkehrspolitik ein wichtiger Beitrag für die Gesundheit der Menschen ist!

Die Kommunen kennen geeignete Straßen und Wege, um ein Netz pandemiegerechter Straßen einzurichten, aber es fehlt ihnen die rechtliche Sicherheit und der Auftrag der Landesregierung, zu handeln. Mit der Unterstützung der Landesregierung können diese trotz geringer personeller Kapazitäten überall schnell und einfach Realität werden. Dafür braucht es Rechtssicherheit für die zu ergreifenden Maßnahmen. Nur so kann schnell agiert werden.

Wir bitten Sie daher, die Kommunalverwaltungen durch die zügige Bereitstellung von Leitfäden bei der provisorischen Umgestaltung von Straßen zu unterstützen, um sicheren Fuß- und Radverkehr durch eine qualitativ hochwertige Infrastruktur zu ermöglichen. Wo die rechtlichen Rahmenbedingungen dies noch behindern, bitten wir Sie, entsprechende Verordnungen zu erlassen oder pragmatische Lösungen, auch mit Ihren Kolleginnen und Kollegen auf Bundes- und kommunaler Ebene, zu finden.

Maßnahmen, die Kommunen schnell umsetzen könnten und die ermöglicht werden sollten, können sein:

Gehwege temporär verbreitern: Wo Fußwege zu schmal sind, sollten sie durch Markierungen auf den Fahrbahnen erweitert werden. Auch das Verlegen von Hochbordradwegen und Parkplätzen von den Fußwegen auf die Fahrbahnen hilft schnell und einfach, um Fußwege zu verbreitern.

Verlegung von Radverkehr auf die Fahrbahn: Wo Radverkehr derzeit über Gehwege geführt wird, kann er auf die Fahrbahn verlegt werden, damit Platz auf Fußwegen geschaffen wird. Dazu eignen sich sowohl temporäre Radstreifen als auch die Einrichtung von temporären Fahrradstraßen.

Temporäre Radfahrstreifen auf der Fahrbahn: Breite und gut erkennbare temporäre Radstreifen (Pop Up Bike Lanes) helfen auch Neu-Radfahrenden, sichere Wege durch die Stadt zu finden. Die Stadt Berlin hat dafür bereits einen Leitfaden veröffentlicht.

Straßen für den Rad- und Fußverkehr öffnen: Die Umwandlung ausgewählter Straßen in Zonen ohne Autoverkehr bzw. mit stark reduziertem motorisierten Verkehr schafft zusätzlichen Platz und Verkehrssicherheit. Temporäre verkehrsberuhigte Straßen: Maßnahmen wie der Einsatz modaler Filter oder Verengungen der Fahrbahn können kurzfristig Wirkung zeigen. So können sich Radverkehr und zu Fuß gehende Menschen bestmöglich auf der Straße verteilen und Bewegung vor der Tür in ausreichendem Abstand zu anderen Menschen wird möglich. Provisorische Verkehrsberuhigung hilft auch bei der Entlastung von Parks und zur Ermöglichung von Bewegung ohne Ansteckungsgefahr.

„Bettelampeln“ umprogrammieren: Durch eine Vorrangschaltung für Rad- und Fußverkehr wird das Berühren des Anforderungstasters sowie das Bilden von Gruppen, die lange auf Grün warten, vermieden. Dies wurde in Mainz schon umgesetzt, wir hoffen, dass auch andernorts geschieht.

Grünphasen für nicht-motorisierten Verkehr verlängern: Da aktuell deutlich mehr Menschen auf Fahrrädern und zu Fuß unterwegs sind, braucht es für sichere Kreuzungssituationen mehr Zeit in den Grünphasen. Kurze Grünphasen sind kontraproduktiv, da viele Menschen sich eng zusammendrängen müssen, um die Straße rechtzeitig überqueren zu können.

Temporäre Geschwindigkeitsreduktion: Korridore mit Tempo 30 reduzieren die Unfallgefahr und bewirken dadurch auch Entlastung von Krankenhäusern.

    (693 Wörter, 5.197 Anschläge)

Nähere Informationen zum ADFC Rheinland-Pfalz e.V. unter www.adfc-rlp.de oder auf  Facebook: www.facebook.com/adfcrlp und Twitter @ADFCRLP.

Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten

 
Für Rückfragen: Sara Tsudome (Tel 06131 3339128) oder Christina Wassenberg (Tel 06131 371108), ADFC Rheinland-Pfalz e.V., Zitadelle 1 F, 55131 Mainz, Fax 06131 617776, E-Mail: info@adfc-rlp.de

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