Mehr Geld für den Radverkehr

P R E S S E M E L D U N G

Mainz, im August 2017

 

 

ADFC Rheinland-Pfalz appelliert an Bundes- und Landesregierung

 

Mehr Geld für den Radverkehr

 

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club – ADFC – macht mobil, erste Erfolge seiner Proteste anlässlich des Dieselgipfels: Der Bund will die bisher stagnierenden Mittel für den Fahrradverkehr von 125 Millionen auf 200 Millionen aufstocken. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club sieht das zwar als Schritt in die richtige Richtung. „Doch da ist noch viel Luft nach oben – speziell in Rheinland-Pfalz. Denn in unseren Städten wird sich der Radverkehr nur dann verbessern, wenn die Landesregierung ebenfalls ein Förderprogramm auflegt, das diesen Namen verdient“, so der ADFC-Landesvorsitzende Christian von Staden. “Das Land muss den Kommunen die Möglichkeit eröffnen, Innenstädte so umzugestalten, dass die Menschen ihre Geschäfte zukünftig mit dem Rad erledigen können.“

 

Zwar klappe die Fahrradmitnahme im rheinland-pfälzischen Nahverkehr schon ganz gut, andere Probleme müssten noch beseitigt werden. Der ADFC Rheinland-Pfalz verweist dabei auf bereits erfolgreiche Maßnahmen in anderen Bundesländern. Wie in Baden-Württemberg will der Verband eine Änderung der Landesbauordnung, so dass Fahrradstellplätze Stellplätze für Pkw ersetzen können. Außerdem: Die Nachbarn Saarland und Baden-Württemberg fördern Elektro-Lastenräder, die Unternehmen und Behörden für den innerstädtischen Lieferverkehr nutzen können. „Das entlastet die Innenstädte und reduziert Abgase, Lärm und Parkdruck. Ähnliche Initiativen wären auch hier im Land sinnvoll“, so Christian von Staden. Außerdem: In Rheinland-Pfalz müssten unbedingt alle Akteure des Radverkehrs vernetzt werden, so wie es in anderen Bundesländern bereits der Fall sei.

 

Der Verband der Fahrradfahrer nutzt die letzten Wochen vor der Bundestagswahl, um die Wähler für die Verkehrswende auf dem Rad zu sensibilisieren. „Wer in Rheinland-Pfalz Aktionen dazu machen will, findet jetzt auf der Website www.radlandjetzt.de ein Aktionshandbuch zum Herunterladen“, so der ADFC-Experte von Staden. „Wir wollen massenhaft Unterstützer für eine Verkehrswende pro Rad gewinnen. Um den angestrebten Radverkehrsanteil von 15 Prozent und mehr zu erreichen, muss der Etat bundesweit auf mindestens 800 Millionen Euro pro Jahr erhöht werden.“

Doch es geht nicht nur um Geldforderungen: Um die Menschen für den Umstieg aufs Rad zu begeistern, findet am 15. September zum Beispiel der PARK(ing) Day statt. Er wurde ins Leben gerufen, um zu zeigen, wie viel wertvoller Platz dem Parken von Kfz vorbehalten wird. Parkbuchten werden dabei temporär umgenutzt und zu Flächen mit Aufenthaltsqualität aufgewertet. Der PARK(ing) Day ist eine weltweite Aktion, an der sich prinzipiell jede/r beteiligen kann.                                                         (520 Wörter, 3.700 Anschläge)

 

Nähere Informationen zum ADFC Rheinland-Pfalz e.V. unter www.adfc-rlp.de oder auf  Facebook: www.facebook.com/adfcrlp.

Bildunterschriften

Radland jetzt: Der ADFC Rheinland-Pfalz fordert die Verkehrswende pro Fahrrad.

Fotos: ADFC (honorarfrei)

 

Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten

 

ADFC Rheinland-Pfalz e.V., mit Geschäftsstelle in Mainz, ist ein Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. Er gliedert sich in zwölf Kreisverbände von Bad Dürkheim bis Worms und zählt derzeit knapp 4.000 Mitglieder. Als Interessenvertretung der Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer setzt er sich für die konsequente Förderung des Radverkehrs ein. Sowohl in der Freizeit und im Urlaub als auch im Alltagsverkehr betrachtet er das Fahrrad als das Verkehrsmittel mit den größten Vorteilen.

 

Für Rückfragen: Sara Tsudome (Tel 06131 3339128) oder Christina Wassenberg (Tel 06131 371108), ADFC Rheinland-Pfalz e.V., Zitadelle 1 F, 55131 Mainz, Fax 06131 617776, E-Mail: info@adfc-rlp.de


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