Bundeshauptversammlung in Aachen

Am Sonntag ging in Aachen die 34. ADFC-Bundeshauptversammlung zu Ende. Als wichtigster Punkt in diesem Jahr stand die Entscheidung über das verkehrspolitische Grundsatzprogramm auf der Tagesordnung, das in dreijähriger verbandsinterner Diskussion und mit Beteiligung zahlreicher Verkehrsexperten und -wissenschaftler erstellt worden war.

Einstimmig nahmen die 140 Delegierten das Programm an, das Radverkehrsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe begreift. In ihm sind Strategien und Forderungen zur Förderung des Radverkehrs und der intelligenten Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsmittel enthalten. Nur so können Städte und Gemeinden den übermäßigen Kraftfahrzeugverkehr eindämmen und damit lebenswerter, gesünder und sicherer gestaltet werden.

Mobilität mit dem Fahrrad bietet über die Verkehrspolitik hinaus Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen wie Energiewende, Klimawandel und Gesundheit und wirkt Bewegungsmangel und Lärmbelästigung entgegen.

Begrüßt wurden die Delegierten vom nordrhein-westfälischen Verkehrsminister und ADFC-Neumitglied Michael Groschek, der in seiner Rede den ADFC als „Stimme der nahmobilen Vernunft“ würdigte und das Radfahren als wichtige Mobilitätsbrücke in die Zukunft bezeichnete. „Wir brauchen eine Vision der Stadt, die eine Stadt der kurzen Wege ist, die zu Fuß und auf dem Fahrrad bewältigt werden können“, so der Minister.

Als weiterer wichtiger Beschluss der ADFC-Bundeshauptversammlung wurde die Forderung nach mehr Finanzmitteln im Bundeshaushalt für die Förderung des Radverkehrs beschlossen.

Weitere Informationen zur ADFC-Bundeshauptversammlung gibt es in der Radwelt 6.2013, die am 29. November erscheint.


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